Uniformen und Feldzeichen

Die Uniformierung unterliegt in hohem Maße vielfältigen Einflüssen aus Militär, Politik, Kultur, Ideologie und Wirtschaft. Ihre Geschichte eignet sich in besonderer Weise zum Aufspüren und Darstellen des Zeitgeistes einer bestimmten Epoche und ist in einem militärhistorischen Museum unabdingbarer Bestandteil aussagekräftiger Ausstellungen. Die Sammlung umfasst größtenteils deutsche Exponate, die vor allem aus der Zeit ab Ende des 19. Jahrhunderts stammen. Uniformen, Effekten und Insignien ausländischer Streitkräfte, insbesondere europäischer Länder werden ebenfalls gesammelt, nicht zuletzt, um die Bündnispartner deutscher Staaten in Ausstellungen darstellen zu können.

Uniformen

Das Sammlungsgebiet Uniform umfasst rund 70.000 Exponate. Zu dem Gebiet gehören neben allen Arten von Oberbekleidung, Wäsche, Schuhe, Kopfbedeckungen und militärische Ausrüstung. Der Schwerpunkt liegt aufgrund des Erhaltungszustandes auf der Zeit 1900 bis heute. Zudem auch die Abzeichen, die Musikinstrumente und alle Arten von Fahnen und Flaggen. Ein bemerkenswertes Stück ist zweifellos die Spencer-Jacke aus dem Jahr 1805 der Königin Luise, der "Sissi Preußens", Mutter des ersten deutschen Kaisers Wilhelm I. Ihr zur Ehren wurde 1813 posthum das Eiserne Kreuz gestiftet.

Uniformen und Feldzeichen



Kurzinfo

Sachgebietsleiter: Dr. Gerhard Bauer

Telefon +49 (351) 823 –2802
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