Die Mauer muss weg!?

Wendeperspektiven aus Ost und West

4. Oktober 2021, 18 Uhr

Podiumsdiskussion mit der Autorin Thea Dorn, dem Soziologen Prof. Dr. Steffen Mau und dem Schriftsteller Lukas Rietzschel; Moderation: Cornelius Pollmer.

Hat sich die Wende tatsächlich vollzogen? Angesichts der politischen Entwicklung in den vergangenen Jahren scheint der Schluss nahezuliegen, dass der Graben zwischen Ost und West größer anstatt kleiner wurde. Zunehmend heißt es, dass die gesellschaftlichen Umwälzungen, die die Wende nach sich zog, der Ausgangspunkt für »Unzufriedenheit«, »soziale Spaltung« und »politische Entfremdung« sind – vor allem, aber nicht nur im Osten. Nach der Veranstaltung »Woher kommt die Wut im Osten«, in der offensichtlich wurde, dass es noch viel Gesprächs- und historischen Aufarbeitungsbedarf zur Vor- und Nachgeschichte der Wende gibt, setzt das Militärhistorische Museum mit den »Wendeperspektiven« das Gespräch fort. Im Zentrum stehen Fragen wie diese: Was bedeutete die Wende für Ost und West? Welche Chancen und Probleme eröffneten sich für die Menschen hier wie dort? Ist die deutsche Gesellschaft heute geteilter als vor 30 Jahren? Und wie nimmt die junge Generation, die den Mauerfall nur aus Erzählungen und aus dem Unterricht kennt, die Wende war? Moderiert von Cornelius Pollmer werden der Soziologe Steffen Mau sowie die Autorin Thea Dorn als Ost- und West-Vertreter einer Generation, die durch die Wende »hindurchgegangen« ist, und der Schriftsteller Lukas Rietzschel als Repräsentant der Nachwendegeneration miteinander diskutieren.

Der Eintritt ist frei. Auf unserer Web- und Facebookseite werden wir zeitnah die aktuell geltenden Teilnahmemöglichkeiten bekanntgeben.

Headerbild: Slogan an der Berliner Mauer, 1981 © akg-images

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