Diplomat mit Kante

Christoph Heusgen zur deutschen Sicherheitspolitik

27. September 2021, 18 Uhr

Über die Herausforderungen der deutschen Sicherheitspolitik spricht Dr. Christoph Heusgen, ehemaliger Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, mit Dr. Jana Puglierin (Berlin).

Zu seiner Pensionierung sandte sogar Barack Obama eine Videobotschaft. Während der ehemalige US-Präsident große Stücke auf Christoph Heusgen hielt, zeigte sich der chinesische Botschafter bei der letzten Sitzung des Deutschen als Vertreter im UN-Sicherheitsrat gänzlich undiplomatisch: »Gut, dass wir Sie los sind«, sagte Geng Shuang im Namen der Volksrepublik China, gegen deren Menschenrechtsverletzungen Heusgen klare Kante zeigte. Solch eindeutige Haltung ist in diplomatischen Kreisen ungewöhnlich, aber Heusgen war keineswegs blauäugig. Bis zur Bestellung zum Ständigen Vertreter bei den Vereinten Nationen im Jahr 2017 war er ein Mann im Hintergrund, der anderen die Bühne überließ. Auf seine Diskretion und vor allem Expertise vertraute Angela Merkel. Über zwölf Jahre beriet er die Kanzlerin in außen- und sicherheitspolitischen Fragen. Vor welchen Herausforderungen die deutsche Sicherheitspolitik gegenwärtig steht und in Zukunft stehen wird, darüber spricht Heusgen an diesem Abend mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Jana Puglierin, Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations (ECFR).

Der Eintritt ist frei. Auf unserer Web- und Facebookseite werden wir zeitnah die aktuell geltenden Teilnahmemöglichkeiten bekanntgeben.

Headerbildbild: Christoph Heusgen im Gespräch mit Merkel und Macron © Bundesregierung / Guido Bergmann

Adresse / Anfahrt

Olbrichtplatz 2 01099 Dresden

Öffnungszeiten

täglich: 10-18 Uhr Mittwoch geschlossen

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