»Unternehmen Barbarossa«

Alte Mythen, neue Perspektiven

Geschichte im Gespräch

Podiumsdiskussion mit der Historikerin Dr. Kristiane Janeke (wissenschaftliche Leitung, MHM) und den Historikern Prof. Jörg Baberowski (Berlin) und Dr. Roman Töppel (München); Moderation: Alfred Eichhorn (Journalist, Berlin)

Aufzeichnung der Veranstaltung vom 21. Juni 2021

Vor 80 Jahren, am 22. Juni 1941, begann unter dem Decknamen »Unternehmen Barbarossa« der Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion. Über 27 Millionen Menschen fielen dem folgenden Vernichtungskrieg zum Opfer. Bis heute existieren Mythen von heldenhaften sowjetischen Verteidigern und genialen deutschen Generälen, am Leben erhalten in politischer Absicht und glorifizierender Erinnerung, aber auch hinterfragt und widerlegt durch neue Forschungsergebnisse. Zum 80. Jahrestag des deutschen Angriffs nimmt das MHM neue Perspektiven auf überholte Gewissheiten und unbekannte Aspekte des Deutsch-Sowjetischen Krieges in den Blick.

Headerbild: Wehrmachtssoldat an der Ostfront, 1941 © akg-images

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