Zeitenwende und die Bundeswehr





Über die Herausforderungen des sicherheitspolitischen Wandels

Podiumsgespräch am 18. Juni 2024, 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr





Seit dem völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist Deutschland über Nacht in einer neuen Realität erwacht. Lag der Schwerpunkt der deutschen Sicherheitspolitik nach dem Mauerfall eher auf Krisen- und Konfliktmanagement in fernen Weltregionen, steht nunmehr die Bündnis- und Landesverteidigung im Fokus. Vor dem Hintergrund dieser »sicherheitspolitischen Zeitenwende«, so Bundeskanzler Olaf Scholz im Februar 2022, spricht Verteidigungsminister Boris Pistorius ganz konkret davon, dass die Bundeswehr wieder »kriegstüchtig« werden müsse. Angesichts des jüngsten Berichts der Wehrbeauftragten wirft das Ziel einer kriegstüchtigen Armee zur Landes- und Bündnisverteidigung jedoch viele Fragen auf: Wie können die zahlreichen Herausforderungen bewältigt werden? Was ist dafür materiell, finanziell und personell notwendig? Ist die deutsche Gesellschaft nach Jahren des Friedens überhaupt für Zeitenwende und Kriegstüchtigkeit bereit? Braucht es einen Mentalitätswandel gerade in der (jungen) Bevölkerung? Muss die Wehrpflicht wieder eingeführt werden? Und wenn ja, in welcher Form? Moderiert von der Journalistin und Buchautorin Katja Gloger diskutieren darüber Dr. Eva Högl (Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages), Generalleutnant Kai Rohrschneider (Leiter Abteilung Einsatzbereitschaft und Unterstützung Streitkräfte im BMVg) und Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert (stellv. Bundesvorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes).

Eintritt frei

Titelbild: »Zeitenwende« © Thomas Plaßmann

Adresse / Anfahrt

Olbrichtplatz 2 01099 Dresden

Öffnungszeiten

Montag 10 - 21 Uhr Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag 10-18 Uhr Mittwoch geschlossen

mhmeingang@bundeswehr.org