Bürgerdialog

Mit Sicherheit: Europa!

Montag, 15. Oktober, 10:00 – 17:00 Uhr
 
Populismus, Pessimismus, Protektionismus: Schlagworte wie diese lassen die Zukunft Europas immer unsicherer erscheinen. Doch eine Vielzahl weiterer Faktoren beeinflusst die Entwicklung der Europäischen Union. Wie stabil ist die Ordnung unserer europäischen Staatengemeinschaft? Wird es auch in Zukunft noch Nationen geben? Kann das grassierende Gefühl der Unsicherheit aufgelöst werden?
Mit Fragen wie diesen befasst sich ein spannender Workshop, zu dem das Bundesministerium der Verteidigung und das Militärhistorische Museum unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär Dr. Peter Tauber interessierte Bürger*innen einladen. Beteiligen Sie sich an einem Experiment, das sich mit Fragen der Zukunft bis in das Jahr 2040 befasst. Nach informativen Impulsen unserer Experten zur europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik am Vormittag wird am Nachmittag ein Blick in die Zukunft geworfen. Lassen Sie sich auf facettenreiche Szenario-Analysen ein, fragen und diskutieren Sie mit Experten. Ihre Gedanken sind bei uns gefragt! Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Voranmeldung ab 10.09.2018 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 "Fakt ist"

Die Politiksendung des MDR mit Andreas Rook

TV-Polittalk aus dem MHM
Montag, 15. Oktober, 18:30 Uhr

Im Anschluss an den Bürgerdialog greift "FAKT IST" aktuelle Frage der Sicherheits- und Verteidigungspolitik auf und stellt sie zur Diskussion. Zum wöchentlichen Polittalk des MDR-Fernsehens, der an diesem Montag im Militärhistorischen Museum gastiert, werden vier Gäste 60 Minuten lang mit Andreas Rook kontrovers und hintergründig über ein aktuelles Thema diskutieren, das die Menschen im Sendegebiet bewegt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Voranmeldung ab 10.09.2018 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Maniac Obsessions

Der Stummfilmklassiker "Häxan" (SWE/DK 1922) in neuer Vertonung, produziert von Jacob Korn und Assimilation Process

Film-Live-Konzert zur Sonderausstellung "Gewalt und Geschlecht" im Rahmen von DAVE! Festival für Clubkultur
Montag, 22. Oktober, 18 Uhr

Zensoren schrien auf, Entrüstung brach sich Bahn, als 1922 Benjamin Christensens Stummfilm "Häxan" erschien. Der Vorwurf lautete, der Film verströme "satanische Grausamkeit" und feiere "sadistische Orgien". Kein Wunder, dass "Häxan" zu den Klassikern des Horrorfilms zählt. Doch hinter dem Horror, der heutige Sehgewohnheiten kaum noch schockiert, verbirgt sich ein anderes Anliegen. Der dänische Regisseur Christensen schuf nicht nur ein handwerkliches Meisterwerk des frühen Kinos, sondern nutzte den Film zur Aufklärung darüber, wie in der Frühen Neuzeit das Patriachat aus den Hexenmythen den "Hexenhammer" schmiedete, dem zahlreiche Frauen zum Opfer fielen. Im Stile einer Dokumentation erzählt er von Denunziation, Folter und religiösem Verfolgungswahn - von der Besessenheit einer patriarchalen Gesellschaft. "Häxan" schlägt ein dunkles Kapitel der europäischen Kulturgeschichte auf, das im Rahmen der Sonderausstellung "Gewalt und Geschlecht" mit einem neuen, von Jacob Korn und Assimilation Process produzierten Soundtrack beleuchtet wird.


Der Platz an der Sonne

Was wäre wenn...? Kontrafaktische Geschichte im Roman

Lesung und Gespräch mit Christian Torkler
Montag, 12. November, 18 Uhr


Berlin, 1978: Die Hauptstadt der Neuen Preußischen Republik liegt in Trümmern, die Kinder klauen Kohlen und in der Politik geben sich die Halunken die Klinke in die Hand. In dieser Welt entfaltet sich die faszinierende Lebensgeschichte von Josua Brenner - ein wagemutiger Tausendsassa, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Doch als ihn die Ereignisse überrollen, wird der Gedanke an eine Flucht ins reiche Afrika plötzlich real.
Mit seinem Debut "Der Platz an der Sonne" erzählt Christian Torkler eine Entwicklung Deutschlands, wie sie in der 2. Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts auch hätte verlaufen können. Torkler stellt damit nicht nur die aktuelle Weltordnung auf den Kopf. Sein Roman ist zugleich ein Spiegel der deutschen Gegenwartsgesellschaft, die oft selbstgefällig auf den Entwicklungsstatus anderer Kontinente herabblickt, dabei aber die Zufälle vergisst, die historischen Entwicklungen innewohnen.