Leiden am Krieg

Zentrales Thema im ersten Obergeschoss ist der Themenparcours „Leiden am Krieg“. Hier wagt das Museum mit dem Ausstellen von Humanpräparaten einen ungewöhnlichen Schritt. Neben Exponaten aus den Napoleonischen Kriegen sind Ausstellungsstücke aus der jüngsten Gegenwart ein wichtiges Element, um die Realität der Einsätze zu verdeutlichen.

Exponate

In der Ausstellung werden Humanpräparate gezeigt, beispielsweise ein Steckschuss im Rückgrat eines Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, der mit dieser Verletzung noch 47 Jahre leben konnte. Dieses Exponat wird zusammen mit anderen Zeugnissen von Verwundung und Tod, von psychischem und moralischem Leid ausgestellt. Die Ausstellung reicht bis in die heutige Zeit und zeigt unter anderem auch die Prothese eines Bundeswehrsoldaten aus dem Afghanistaneinsatz.

Besondere Verantwortung

Das Museum stellt den Themenparcours „Leiden am Krieg“ und damit die Exponate zu den Themen Tod, Verwundung und leidvolle Erinnerung iin einem besonders geschützten Bereich des ersten Stockwerks aus. Das Militärhistorische Museum ist sich seiner besonderen Verantwortung bewusst. Es empfiehlt den Besuch dieses Abschnitts erst für Kinder ab 12 Jahren und in Begleitung eines Erwachsenen.

Interaktiver Museumsplan



Kurzinfo

  • Themenparcours
  • Keilspitze
  • 1. Obergeschoss