Schutz und Zerstörung

Den Wettstreit zwischen zerstörenden und schützenden Kampfmitteln, zwischen Maßnahme und Gegenmaßnahme, veranschaulicht die Ausstellung „Schutz und Zerstörung“ im östlichen Neubauflügel des Erdgeschosses. Der Besucher erfährt unmittelbar, dass es keinen zuverlässigen Schutz vor der zerstörenden Wirkung von Waffen gibt. In einer Inszenierung steht er zwischen einem Geschosshagel aus Raketen und Granaten und Schutzbauten und Bunkern.

Totale Zerstörung

Am Ende des Parcours wird der Besucher mit der zerstörerischen Gewalt der Atombombe konfrontiert. Die Atombombe ist ein zeitloses Symbol für die potentielle Zerstörungskraft des Menschen gegen sich selbst. In einer Installation greift der Künstler Ingo Günther das Aufblitzen der 1945 über Hiroshima detonierten Bombe auf. Durch ein in zufälliger Zeitabfolge ausgelöstes Blitzlicht werden die Schatten der Besucher für einige Sekunden auf eine Wand projeziert. Der Besucher wird so in die Inszenierung mit einbezogen.

Interaktiver Museumsplan



Kurzinfo

  • Themenparcours
  • rechter Keilflügel
  • Erdgeschoss