Montag, 20.04.2020, 16 - 18 Uhr
Lehrerfortbildung in der Sonderausstellung KRIEG MACHT NATION - Wie das deutsche Kaiserreich entstand (09.04.2020 - 18.01.2021)

Drei Kriege, drei Siege, eine Nation? Forciert durch Bismarcks Machtpolitik und die Kriege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich wurde 1871 der erste deutsche Nationalstaat gegründet. Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr nimmt die 150-jährige Wiederkehr der Kaiserreichgründung zum Anlass für eine große Sonderausstellung. Welche Ziele und Hoffnung verbanden damals Menschen mit der Idee der Nation? Welche Folgen hatten die Siege unter preußischer Führung für Deutschland? Welche Auswirkungen hatten sie für das Selbstverständnis der damals unterlegenen Staaten?

Sie erhalten eine Kuratorenführung durch die Ausstellung, die eine Epoche von ungeheurer Dynamik vorstellt. Fabrikem, Eisenbahnen, Telegrafen, Massenpresse und das Streben nach gesellschaftlicher Teilhabe veränderten nicht nur den Alltag der Menschen. Sie veränderten auch die politischen Handlungsspielräume und die Art und Weise, wie Kriege geführt wurden. Nation, Krieg und Fortschrittsglauben waren im 19. Jahrhundert eng verflochten.

Im Anschluss an die Führung informieren wir Sie über die organisatorischen Rahmenbedingungen und inhaltlichen Schwerpunkte der Vermittlungsangebote in der Sonderausstellung und über Angebote zum 19. Jahrhundert in der Dauerausstellung.

Nach der Lehrerfortbildung haben Sie bis 21 Uhr die Möglichkeit Sonder- und Dauerausstellung individuell zu besichtigen.

Mit Katja Protte (Kuratorin), Dr. Gerhard Bauer (Kurator) und Ines Schnee (Museumspädagogin)

Eintritt und Führung sind kostenfrei.

Schulformen: Oberschule, Gymnasien, Berufliche Schulen
Fachbereich: Geschichte, Kunst, Deutsch
Ort: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Straßenbahn Linie 7,8 / Bus 64 Haltestelle: "Stauffenbergallee / Militärhistorisches Museum"
Parkplätze auf dem Museumsgelände

Anmeldung bis 10.04. an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0351 / 823 - 2850 / 2851
Maximale Teilnehmerzahl: 20