Führungsangebote für Schulklassen / Hortgruppen

 

*Überblicksführung "Love & Hate"

*Epochenführungen:
+ Mittelalter und frühe Neuzeit
+ Das lange 19. Jahrhundert
+ Erster Weltkrieg
+ Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
+ Zeitalter der Weltkriege 1914 - 1945
+ Kalter Krieg in Deutschland - NVA und Bundeswehr bis 1990
+ Von der „Armee der Einheit“ zur „Armee im Einsatz“ - Die Bundeswehr seit 1990



*Geführte Erkundungen/Workshops:
+ „Geschichte entdecken“ (Führung mit Gruppenarbeit, Kl. 5-6)
+ „Erster Weltkrieg“ (Führung mit Gruppenarbeit, Kl. 8-13)
+ Collagen-Workshop zum Ersten Weltkrieg (inkl. Führung oder Workshop 1. WK 120-180 Min. Kl. 8-13)
+ „Biografien im Nationalsozialismus“ (Führung mit Gruppenarbeit, Kl. 9-13)
+ „Militär und Gesellschaft“ (Überblicksführung im Themenparcours mit Gruppenarbeit, Kl. 7-13)

*Grundschulen/Hort:
+ „Das möchte ich dir vom Museum zeigen!“


Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Broschüren:



Alle unsere Vermittlungsangebote sind kostenlos!

Bitte melden Sie Ihre Gruppe auch dann beim Besucherservice an, wenn Sie keine Führung wünschen.

Für Führungsbuchungen von Gruppen zum Wunschtermin (ab 10 Teilnehmenden) wenden Sie sich bitte an unseren Besucherservice, der Sie zu Terminen und Inhalten berät:

Claudia Rose
+49 (351) 823 - 2851
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anja Dinter
+49 (351) 823 - 2850
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Anmeldefrist für Führungen beträgt mindestens zwei Wochen. Absagen oder Änderungsmitteilungen müssen rechtzeitig, mindestens aber drei Werktage vor dem gebuchten Termin, erfolgen.

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung von Gruppenführungen unser Anmeldeformular:

1918/2018 Der Krieg als Vater aller Dinge?
Ein Theater-ästhetisches Forschungslabor zum 100. Jahrestag des Kriegsendes – Das Gymnasium Dresden Bühlau ist zu Gast im MHM

18. Juni 2018, 19:00, Auditorium des MHM, Eintritt frei

 

Was geht uns eigentlich noch der Erste Weltkrieg an? Mit dieser Frage setzten sich Bühlauer Schülerinnen und Schüler fast zwei Jahre lang auseinander. Sie hatten sich im Gesellschaftswissenschaftlichen Profil für die Teilnahme an einem Projekt zur europäischen Erinnerungskultur entschieden. Europäisch war nicht nur das Thema, sondern auch der Teilnehmerkreis geprägt: Parallel zu den Dresdnern arbeiteten auch Jugendliche aus Moulins, Frankreich und Montepulciano, Italien an dem Projekt, bei dem eine gemeinsame Kantate des Friedens entstand. Vertont wurden die Texte vom Organisten und Komponisten Jean-Luc Perrot.

Der Startschuss fiel in Dresden mit Besuchen im Militärhistorischen Museum, wo sich die Schülerinnen und Schüler in mehreren Workshops intensiv mit der Geschichte des Ersten Weltkrieges und seinen Folgen auseinandersetzten. Unser Bereich Ausbildung/Museumspädagogik begleitete sie dabei. Die Sammlungen und die Restaurierung ermöglichten einen Blick hinter die Kulissen und vermittelten neue Perspektiven auf die materiellen Hinterlassenschaften der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts". Die Schülerinnen und Schüler verarbeiteten ihre Museumseindrücke kreativ in Textcollagen. Unser Mitarbeiter Dr. Gerhard Bauer, verantwortlich für die Sammlung Uniformen und Feldzeichen und ausgewiesener Weltkriegsexperte, hielt an der Schule einen Vortrag über die spezifischen Eigenheiten der deutschen Erinnerungskultur zum Ersten Weltkrieg. Die auf Grundlage der Texte der Jugendlichen aus Dresden, Moulins und Montepuliciano entstandene "Kantate des Friedens - Cantate de la Paix" wurde schließlich am 18. Mai 2018 in der Abteikirche von Souvigny uraufgeführt.

Im MHM zeigen die Gymnasiasten aus Bühlau eine überarbeitete Auswahl, die durch szenische Darstellungen erweitert wurde.

Das MHM freut sich, Teil dieses ambitionierten interkulturellen Austauschs über Geschichte gewesen zu sein. Wir hoffen, dass dieses Projekt in Europa Schule machen wird!

 

Ein Textbeispiel aus dem Projekt:

2018-06-12 Der Krieg ist nicht tot. Er schläft nur. Er liegt da, im Hinterhof, und wartet, wartet auf Dich, auf mich. Er ist nicht tot, der Krieg. Der Krieg, er ist nicht tot, er schläft nur. Er hat sich sehr gut versteckt und wartet, wartet in mir, in Dir. Er ist nicht tot, der Krieg.

Aktuelle Ausschreibungen


 

derzeit keine offenen Stellen

Tag der Bundeswehr am 9. Juni 2018                                               

 

Die Spezialkräfte der Bundeswehr kommen an das MHM Dresden
 

Zum "Tag der Bundeswehr" am 9. Juni 2018 werden sich am Militärhistorischen Museum in Dresden das Kommando Spezialkräfte (KSK) des Heeres, die Spezialkräfte der Luftwaffe und die Kampfschwimmer der Marine erstmals umfangreich der Öffentlichkeit präsentieren. In kommentierten dynamischen Vorführungen "Das KSK in action" (Beginn um 12:15 und um 15 Uhr) wird das Befreien von Menschen aus einem Gebäude gezeigt.

Ganztägige statische Ausstellungen thematisieren die Entstehung der Spezialkräfte, ihren Auftrag sowie ihre Ausbildung, Ausrüstung und Bewaffnung. In einem eigenen Ausstellungsbereich des Museums werden erstmals Auszüge aus der Operationsgeschichte des KSK mit Originalobjekten und visualisierten Zeitzeugeninterviews dargestellt. Am Beispiel von drei Einsätzen aus der erlebnisreichen Geschichte des KSK wird dem Besucher ein Eindruck von Operation selbst und den besonderen Anforderungen an die Soldaten vermittelt.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion (Beginn 16:00 Uhr) werden unter anderem Aspekte wie Geheimhaltung, parlamentarische Kontrolle, Tradition und die Belastungen der Soldatinnen und Soldaten thematisiert.

Der Überflug eines Airbus A 400 M in 150m Höhe (um 11:40 Uhr), eine Ansprache der Bundesministerin der Verteidigung, übertragen auf Großleinwand (um 14:20 Uhr) sowie ein Konzert des Heeresmusikkorps Veitshöchheim (um 13:15 - 14:00 Uhr) runden den Tag ab.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. 
Aufgrund von Sicherheitskontrollen kann es zu Wartezeiten am Einlass kommen. 

Der Ablauf im Überblick:
 

10:00 Uhr Einlass auf das Museumsgelände 



10:00 - 17:00 Uhr
Statische Präsentation der Spezialkräfte von Heer, Marine und Luftwaffe
Ort: Großzelt vor dem Hauptgebäude 

Aus der Operationsgeschichte des KSK
Hauptgebäude, Auditorium 2. OG

Museumsrallye "Auf dem Sprung mit FLOHrian. Entdecke mein Museum!"
Treffpunkt: Foyer Hauptgebäude, für Kinder ab 4 Jahre

Familienangebot: "Bau dein Ausstellungsstück aus fischerTiPs"
Hauptgebäude 1. OG, für Kinder ab 3 Jahren

Regelmäßige Führungen durch die Dauerausstellung und die Sonderausstellung "Gewalt und Geschlecht. Männlicher Krieg - weiblicher Frieden?"
Treffpunkt: Foyer Hauptgebäude


11:40 Uhr Überflug A 400 M
Außengelände vor dem Hauptgebäude 


12:15 – 12:45 Uhr Das KSK "in action": Dynamische Vorführung
Ort: Außengelände Ost vor dem Hauptgebäude 


13:15 – 14:00 Uhr Konzert Heeresmusikkorps
Außengelände vor dem Hauptgebäude 


14:20 – 14:40 Uhr Ausstrahlung einer Ansprache der Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen
Großleinwand vor dem Hauptgebäude 


15:00 - 15:30 Uhr Das KSK "in action": Dynamische Vorführung
Ort: Außengelände Ost vor dem Hauptgebäude 


ab 16:00 Uhr Podiumsdiskussion: "Auftrag, Alltag und Herausforderungen deutscher Spezialkräfte"
Ort: Hauptgebäude, Auditorium 2. OG / Live-Übertragung auf Großleinwand vor dem Hauptgebäude 

 

Hinweise zum Tag der Bundeswehr am MHM:

In Vorbereitung auf den "Tag der Bundeswehr" bleibt das Museum am 7. und 8. Juni geschlossen! 
Da vor Ort kaum Parkmöglichkeiten vorhanden sind, empfehlen wir die Anfahrt mit dem ÖPNV.
Aufgrund von Sicherheitskontrollen kann es zu Wartezeiten am Einlass kommen.
Im Zusammenhang mit Flugbetrieb über dem Museum wird es auch Sicherheitsgründen zu temporären Einschränkungen im Ausstellungsbetrieb kommen. Bitte folgen Sie den Anweisungen des Museumspersonals und achten Sie auf die entsprechenden Lautsprecherdurchsagen.
Während der dynamischen Vorführung ist Gehörschutz zu tragen. Für Schäden wird nicht gehaftet.

Der Eintritt zum Tag der Bundeswehr ist frei.


Allgemeine Informationen zu den teilnehmenden Standorten finden Sie auf der offiziellen Webseite zum Tag der Bundeswehr.

Uniform Coat of Hermann Goering 

On 30 January 1943 Hermann Goering gave an infamous speech, on one hand preparing the Germans for the imminent defeat of the 6th Army in Stalingrad, and on the other hand calling upon them to continue fighting. 

Hermann Goering was one of the most important National Socialists. From 1941 to 1945, he was Hitler's deputy. As Supreme Commander of the German Air Force, he was the highest-ranking Wehrmacht soldier, holding the rank of Reich Marshall. In late July 1941 he had given orders to the high-ranking SS officer Reinhard Heydrich to instigate the "final solution to the Jewish question". Only little later did the Holocaust begin with mass murders of Soviet children, women and men of Jewish faith. Later on, extermination camps were built, with gas chambers such as Auschwitz. 

In early March 1943 Goering said to the Reich Minister of Propaganda, Josef Goebbels, that he was aware of the fact that with the Holocaust the German people had burnt all bridges behind it. Goering's motivation for the "Stalingrad speech" was also his personal fear of being brought to justice for his crimes. In 1946 in Nuremberg, he was sentenced to death for the crimes he had committed.

 


© MHM/ David Brandt; Loan of the Förderverein des Luftwaffenmuseums der Bundeswehr e.V