Neue Dauerausstellung im „Neuen Zeughaus“ / Festung Königstein

Die Nutzung der Festung Königstein für Schauzwecke der Dresdner Zeughaussammlung und des sächsischen Armeemuseums reicht weit in die Vergangenheit zurück. Das „Neue Zeughaus“ und das „Alte Zeughaus“ auf der Festung Königstein im Elbsandsteingebirge wurden seit 1965 vom Armeemuseum der DDR als Ausstellungsräume genutzt. Mit der deutschen Vereinigung 1990 übernahm die Bundeswehr nicht nur das Armeemuseum der DDR in Dresden, sondern auch die Aufgabe, Ausstellungen im „Neuen“ und „Alten Zeughaus“ auf der Festung Königstein zu gestalten. Im Zuge umfangreicher Sanierungs- und Baumaßnahmen wurde das „Neue Zeughaus“ 2013 geschlossen.

Wiedereröffnung der Dauerausstellung

Die neue Dauerausstellung wird den Begriff „Festung“ als festen sicheren Ort und seine Geschichte von der europäischen Steinzeit bis heute erläutern und sowohl sozial- als auch zivilisationsgeschichtlich einordnen. Dabei wird die klassische Definition dekonstruiert und um neue Aspekte erweitert, die den Besucherinnen und Besuchern zum Teil überraschende Perspektiven auf grundsätzliche anthropologische und kulturhistorische Fragestellungen eröffnen.

In den alten Inventarbüchern der Festung sind alle Geschütze aufgeführt, die in der neuen Dauerausstellung präsentiert werden - darunter sehr seltene Waffen und Unikate. Neben der Funktionsweise und Munition der Großtechnik werden ihre Einsatzarten und Bedeutung innerhalb taktischer und strategischer Planungen dargestellt.